| Schlösser |
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Es wird im Alpenraum wohl kaum eine Stadt geben, die so viele Burgen und Schlösser aufzuweisen hat wie Bozen. Die Bürger der Stadt, die im Mittelalter zu den reichsten Europas gehörten, stellten ihren Reichtum gerne zur Schau und errichteten sich stattliche Wohnsitze, die von Künstlern verschönt wurden. Etliche sind bis heute in Privatbesitz, gar einige können aber besichtigt werden.
Seine Pracht bis heute erhalten hat Schloss Runkelstein, die Bilderburg, die von der Kaufmannsfamilie der Fugger erbaut wurde und mit profanen Fresken aus dem 13. Jahrhundert ausgestattet wurde, sodass sie vielfach als „Bilderburg“ bezeichnet wird. Hier gibt es die Fresken der viel besungenen Liebesgeschichte von Tristan und Isolde zu sehen, die Pier Paolo Pasolini so stark beeindruckten, dass er Runkelstein zu einem Schauplatz seiner Verfilmung des „Decamerone“ erhob. Am schönsten erleben lässt sich die mittelalterliche Atmosphäre bei den Schlosskonzerten, die im Sommer im Innenhof abgehalten werden. Ein Shuttlebus verbindet Runkelstein mit der Innenstadt. Ein Kongresszentrum ist aus Bozens Wasserschloss Maretsch geworden, das sich mitten in der Stadt lieblich zwischen Weinberge schmiegt. Die beeindruckende Burganlage von Sigmundskron beherrscht das Etschtal. Reinhold Messner hat hier sein Mountain Museum untergebracht. Ein privater Mäzen hat die Haselburg mit neuem Leben erfüllt und eine moderne Burgschenke eingerichtet. Ein gemütlicher Spazierweg erschließt die Anlage. So richtig wohl sein lässt sich’s auch in der sonnigen Burgschenke von Rafenstein. Die Ruine ist ein echter Abenteuerspielplatz für kleine Ritter und Burgdamen. Auf einem Ausflug erreicht man Hocheppan, wo in der Burgkapelle die berühmte „Knödelesserin“ abgebildet ist. Ein frühes Zeichen für Gastlichkeit und gutes Essen in Bozen. |
Verkehrsamt der Stadt Bozen










