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Der Giro delle Dolomiti

Ein sportliches Muss für Sportkanonen und Berg-Freunde, vom 21. bis 27. Juli. Täglich mit Start in Bozen.
Sechs Tagesetappen mit Stützpunkt und Nachtquartier in Bozen. Eine Woche Südtirol erkunden und in die Pedale tretend Land und Leute genießen. Mit seiner 43-jährigen Geschichte gehört der Giro delle Dolomiti zu den traditionsreichsten Sportveranstaltungen im Land. Sein Alleinstellungsmerkmal? Der alljährliche Amateur-Straßenrad-Termin besticht mit kontrolliertem Tempofahren, aber auch mit freier Fahrt, lockt ein buntes Hobbyradler-Publikum aus über 30 Nationen nach Bozen und feiert die kolossale Dolomiten-Bergkulisse. Bozen also diesmal wörtlich „Tor zu den Dolomiten“.

Wer mitmacht legt während der Giro-Woche insgesamt 657 Kilometer und 10.155 Höhenmeter zurück. Das Starterfeld wird heuer auf 600 TeilnehmerInnen begrenzt, um den Genussfaktor, das familiäre Ambiente und das Netzwerken unter RadfahrerInnen und Dolomiten-Freunden zu ermöglichen. Am Programm stehen das Rittner Hochplateau, das Würzjoch, der Fedaia- und der Valparola-Pass, Cortina, die Seiser Alm und die Weindörfer Magreid, Kurtatsch, Kurtinig und Salurn. Start ist am Sonntag, 21. Juli. Schluss am Samstag, 27. Juli. Nach drei Tagen wird am Mittwoch eine Pause eingelegt. Aber nicht alle müssen sämtliche sechs Etappen bezwingen. Auch Tages- oder Drei-Tages-Tickets sind erhältlich. Täglicher Start ist das Messegelände in Bozen, am letzten Tag wird das Zentrum von Bozen belagert, denn der Startschuss fällt am Waltherplatz. Alle Details unter www.girodolomiti.com

Aber auch sonst lässt sich eine Bozen-Erkundung für Gäste vor allem im Sommer jederzeit mit Radfahren kombinieren: 50 km Fahrradwege weist das Bozner Talbecken auf. Ein ausgefinkeltes Beschilderungssystem für den Radtourismus, mit Farbprofilen je nach Zone und mit dem Hinweis auf Sehenswürdigkeiten in der Nähe. Dazu ein günstiger Fahrradverleih in zentraler Lage von Ostern bis Oktober (täglich 7.30-20 Uhr Mo-Sa), Pumpstationen für gratis-Luft in Fahrradreifen an strategischen Orten – Bozen ist eine der wichtigsten Fahrradstädte Italiens. Zum Beispiel ist jede Bozner Sehenswürdigkeit mit dem Drahtesel erreichbar. Ein handlicher Stadtplan mit dem Fahrradwegenetz steht sowohl über das Webportal des Verkehrsamts als Download zur Verfügung als auch in Papierform beim Infopoint. Und wer per Leihrad und Öffis unterwegs ist, der findet ein eigenes Angebot: siehe www.mobilcard.info. Auch Fahrradmuffel finden den für sie passenden Ausflug, zu den umliegenden Burgen zum Beispiel, und da wären wir wieder bei Castelronda.