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TRANSART

11 - 28.9.2019

FESTIVAL TRANSART is one of the most important multidisciplinary festivals for contemporary culture in Italy.
Appreciated all over Europe, Transart accompanies the audience in a new and exciting discovery of the most innovative projects of international contemporary culture. The projects, and their experimental character, are further enriched by the location-choice where they are set up: abandoned- and functioning factories, mountain huts, universities…
Starting from Bolzano, the heart of the festival, classical music, electronic music, performances, theatre, exhibitions, movies, and new technologies are presented all over the region from north to south, creating an inter-regional and trans-border contemporary culture platform.

SOME NAMES
Through the years TRANSART has worked with, among others, Marina Abramović, Nils Frahm, Laurie Anderson, Blixa Bargeld, Omar Souleyman, Matthew Barney, Jon Hopkins, Beat Furrer, Klangforum Wien, Matthew Johnson, Moataz Nasr, Sonic Youth, Quiet Ensemble, Teho Teardo, Tokyo Contemporary Dance, Roman Signer, Tomoko Mukayama. Furthermore collaborations where made with festivals such as MUTEK Montreal, Maerz Musik Berlin, Club To Club Festival, Klangspuren Schwaz, Elevate Festival…

www.transart.it 

Concerts in the Cloister of the Dominican church

June 4th to 21st 2019

The Claudio Monteverdi Music School in collaboration with the Tourist Board and the Municipality of Bolzano Bozen offers the opportunity of attending a series of interesting concerts in the cloister of the Dominican church:

4.6.2019 - 8.30 pm
Baroque solo concert: Bach and Vivaldi

8.6.2019 - 8.30 pm
Folk songs & dances: Bartok, Berio, Ligeti

12.6.2019 - 8.30 pm
In quartet from Armenia to America: Joplin, Dvorak, Ros

14.6.2019 - 8.30 pm
Colors of dance: Albeniz, Bartok, Chopin, Falla, Gershwin, Grieg, Haydn, Ponce, Sarasate, Soler

21.6.2019 - 8.30 pm
Pietro Mascagni: Cavalleria rusticana
Opera in concert

Free admission

Light refreshments to follow

In case of bad weather the concerts take place in the concert hall of the Music School.

Warum Wein & Kometenstaub?

Weil die Bozner Lorenzinacht ansteht. Gespräch mit Andreas Berger, Winzer und Präsident des Organisationskomitees.
Weinbegeisterte von nah und fern sollten sich Freitagabend, 9. August 2019 frei halten und früh genug die Koffer für Bozen packen. Das Wein-Highlight des Bozner Sommers lockt in die Altstadt: Von 18 Uhr bis Mitternacht verkosten BesucherInnen die besten Tropfen von rund 20 Bozner Privatkellereien und der Großkellerei Bozen. Allen voran die Rotweine St. Magdalener und Lagrein. Schauplatz sind die Bozner Lauben und der Ratshausplatz. ProduzentInnen kommen mit WeinliebhaberInnen ins Gespräch. Das Freiwillige Schutzkonsortium St. Magdalena überbietet sich jährlich mit ihrer besonderen Selektion, es locken passende gastronomische Spezialitäten, viele Restaurants der Innenstadt bieten eigene Lorenzinacht-Menüs.

Schenkt man der alten Weisheit Glauben, ist der Blick nach dem Sternenhimmel in den Nächten um den 10. August ein Muss. Warum? Die Nacht des heiligen Lauretius ist nämlich dafür bekannt, Sterne vom Himmel fallen zu lassen. Der Sternschnuppenregen tritt tatsächlich fast jedes Jahr auf und hat eine wissenschaftliche Erklärung: Wenn Kometenstaub mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eintritt, verglüht er leuchtend. Die Sternschnuppen um diese Zeit stammen vom Kometen Swift-Tuttle, der auf seiner Sonnen-Bahn kleine Teilchen verliert – sein Kometenschweif. Anfang August kreuzt die Erde diesen Meteoritenschweif und sorgt damit für das Sternenspektakel. Das perfekte Himmelszelt für die eine Weinverkostung im Freien, die heuer zum 21. Mal in Bozen erfolgt und als Bozner Lorenzinacht bekannt ist.

Wie hat sich die Lorenzinacht in den letzten 20 Jahren entwickelt?
Sie ist zum Publikumsmagneten geworden. Unser Konzept, neue Jahrgänge vorzustellen und sie mit alten zu vergleichen, ist aufgegangen. Der Fokus auf die heimischen Sorten, auf das breite Spektrum hiesiger Qualitätsweine weckt großes Interesse. Wir haben dem Besucherstrom Rechnung getragen, haben personell aufgestockt und den Gastro-Bereich jährlich ergänzt, Kooperationen mit Restaurants gesucht. Im vergangenen Jahr haben wir in sechs Stunden ganze 5.000 Gläser im Umlauf gehabt.

Was beobachtest du im direkten Kontakt mit den WeinliebhaberInnen?
Der Prokopf-Konsum ist in den letzten Jahren drastisch gesunken, aber dafür ist die Qualität gestiegen, und sie wird honoriert. Eine schöne Entwicklung. Und das nicht nur bei den Wein-Profis, sondern vor allem beim Massenpublikum. Das finden wir vermehrt auch in den ständig ausgebuchten Sommelierkursen in Südtirol. Gut essen und gut trinken ist ein Thema, auch bei den ganz Jungen. Es steht symbolisch für Lebensqualität.

Wie kommst du zur Lorenzinacht?
Ich wurde bei der Gründung vor 21 Jahren als junger Bozner Winzer gebeten mitzumachen und war von der Idee sofort angetan. Beruf und Berufung ist bei mir eins. Wenn’s um die Weinkultur geht, bin ich dabei.

Andreas Berger bewirtschaftet das Weingut Thurnhof im Stadtteil Haslach und ist somit einer der ganz wenigen echten Stadt-Winzer. Als Weinbauer führt er eine 160 Jahre alte Familientradition fort, engagiert sich für Qualitätsweine im Rahmen der Freien Weinbauern Südtirols, der Tirolensis Ars Vini und als Vorsitzender des Vereins „Lorenzinacht“.


Viel Glück auf dem Nachhauseweg, denn bei Schönwetter sieht man den Sternschnuppenregen mit bloßem Auge, auch ohne tief ins Glas geblickt zu haben.


Details zum Programm 2019 finden Sie bald auf unserer Webseite.

BZCT


20191020


いつもとは違う視点、スポーツをしながら街を発見するユニークな機会があります。ボルツァーノ・ボーツェンシティトレイルは、魅力的な景色を見ながらサント・オズヴァルト、グンチナ、ヴィルゴロの3つの遊歩道を走ります。


 
ボルツァーノ ボーツェン シティ トレイル
距離:約28km

ボルツァーノ ボーツェン シティ ラン
距離:約16km
出発地点:ヴァルター広場

ボルツァーノ ボーツェン シティ インジョイ
距離:約6km

 

参加申込み

こちらのサイトwww.enternow.it/it/browse/bzcitytrail-2019より直接参加申し込み頂けます、もしくは、こちらをクリックして頂き、申込書に記入して下記のアドレスへ送ってください。

Tel. +39 349 7946166
BZcitytrail@tds-live.com

 

規則

トレイル-ラン-インジョイの規則はこちらをクリックしてください。(イタリア語とドイツ語)

ボルツァーノボーツェンシティトレイルは、アルト・アディジェ/南チロルのエコ団体より「グリーンイヴェント」として公認されています。環境を保護する為に、公共の交通機関を利用してボルツァーノへいらしてください。ご協力をお願い致します。アクセスについては、こちらをクリックしてください。

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Auf Sinnesreisen

Sardinien-Südtirol: Liebe geht durch den Magen. Beruflich wie privat. Porträt des Bozner Sternekochs Claudio Melis.
Vom Dörfchen Gadoni in der sardischen Provinz Nuoro nach Bozen. Dazwischen liegen allerdings mindestens ein Dutzend Koch- und Lebens-Etappen, die dem Sarden, Jahrgang 1972, beruflich gesprochen den Feinschliff verpasst haben. Erst vor drei Jahren hat es Claudio Melis nach Bozen verschlagen, wo er gemeinsam mit seiner Frau Monica Wieser im stadtbekannten Restaurant „Zur Kaiserkron“ seines Schwagers Robert Wieser eingestiegen ist. Melis‘ Kochkunst hat im Herbst 2018 dem gastronomischen Tempel „In viaggio“ einen Michelin-Stern beschert, den ersten in der Landeshauptstadt nach 51 Jahren. Grund, um Melis einen Besuch abzustatten.

Er hat seine Küchenbrigade noch im Blick, gibt Tipps, scherzt, telefoniert. Dann nimmt er sich nach dem Mittagsgeschäft Zeit für ein Gespräch in seinem kleinen Retro-Paradies „In viaggio“: sein Reich, selbst eingerichtet und in Szene gesetzt, fünf Zweiertische - Refugium und Schauplatz für seine raffinierte Küche, die zum Abendessen eine Sinnesreise bereithält. Wer eintritt wird – nomen est omen - auf eine Reise mitgenommen. Die Atmosphäre ist elegant, aber nicht förmlich, eine intime Ecke für GenießerInnen. Melis bringt die ersten Snacks selbst an den Tisch, erklärt, erzählt von seiner Koch- und Lebensphilosophie. Er regt den Gaumen mit entschiedenen Geschmäckern und Weinen an, der Gaumen regt das Hirn, das Hirn wiederum das Herz an. Sein Rezept für die Sinnesreise.

Die bei ihm gastronomisch nicht in die Wiege gelegt wurde, denn zum Kochen kam er „aus reinem Zufall. Mit 14 hatte ich keine Lust die einzige Oberschule der Gegend zu besuchen, sie war mir zu technisch. Über den Dorfpfarrer habe ich erfahren, dass die fünfjährige Hotelfachschule in Sassari Schüler suchte. Ich habe die sprichwörtliche Münze geworfen und mich für den Kochkurs entschieden. Mein Geschick hat die Lehrer überzeugt, die mich im Sommer zum Kochen in die Strandhotels der Insel mitgenommen haben. Feuer gefangen habe ich erst über einen französischen Patisseur an der Costa Smeralda, der mir die Augen für die Haute Cuisine geöffnet hat und mich auch mit harten Methoden auf den 18-Stunden Job vorbereitet hat. Dann folgten andere Lehrmeister, in Lyon, in Mailand, eine wichtige Etappe in Parma, dann in Madonna di Campiglio, wo meine Liebe für die Dolomiten entzündet wurde. Von dort nach St. Kassian zu „La Siriola“, wo ich über die Eigentümerfamilie Wieser meine Frau Monica kennengelernt habe. Wir sind als Paar 2010 nach Saudi-Arabien gezogen, wo wir ganze Hotelketten im Gastronomiebereich geführt haben, schließlich nach Dubai.“ Die Hierarchieleitern hat der Bozner Sarde, wie er sich selbst bezeichnet, im Nu erklommen und dabei seine Freude am Gestalten entdeckt. Was ihn mit der Familie nach Bozen zurückgeführt hat.

Claudio Melis sprudelt vor inspirierenden Ideen: In Bozen hat er nach nur einem Jahr Chef-Erfahrung im „Zur Kaiserkron“ seinen gastronomischen Geistesblitz „In viaggio“ verwirklicht und für sich und die Stadt damit den Michelin-Stern geholt. Nun hat er mit seinem Familienunternehmen Esemdemì weitere Querdenker-Ideen gesponnen. In Kürze öffnet ein Foodsharing-Restaurant unter dem Namen „Tree Brasserie“ im Stadtzentrum. Das Konzept ist einfach, aber genial: Das Essen wird in der Tischmitte serviert; es geht um die Kultur des Teilens und des Austauschs beim Essen. Im Herbst wird „Toma“, die erste Tapas-Bar Bozens, eröffnet.

Siehe www.zurkaiserkron.com im Palais Pock, www.inviaggioristorante.com und den jüngsten Melis‘ Spross, das Foodsharing-Restaurant www.treebrasserie.it im Parkgrün des Hotels Mondschein in der Piavestraße. Siehe auch gastronomische Dachmarke www.esemdemi.it