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Blick vom Kirchenschiff des Bozner Doms auf den Altar, mit einem Fresko und Statuen historischer Persönlichkeiten im Hintergrund.Der Bozner Friedhof ist ein Ort der hohen Kultur und Tradition, der von der Geschichte und den Ereignissen in der Stadt erzählt.Statue eines Löwen, der ein Schild unter seiner Pfote, Teil der Waltherstatue am Waltherplatz in Bozen.Ein schwarz gekleideter Lehrer zeigt drei blonden Kindern, was es im Naturmuseum zu sehen gibt.Eine Gruppe von Freunden ist bereits am Siegesplatz vorbeispaziert und überquert gerade die Talferbrücke.Ein mit LED beleuchteter Museumsraum, mit zeitgenössischen Installationen und Gemälden, empfängt die Besucher.Ein Blick auf eine traditionelle Kirche in Bozen an einem sonnigen Tag. Daneben steht ein alter Glockenturm, der die Uhrzeit 4 Uhr nachmittags anzeigt.

Sehenswürdigkeiten in Bozen

Sehenswürdigkeiten in Bozen

Bozen spiegelt auch in ihrem kunsthistorisch- und kulturellen Schatz eindeutig ihre Veranlagung zur Begegnung und zum Kulturaustausch wieder. So reihen sich Malereien aus der Schule des Giotto neben gotische Werke, während in der Architektur der Kontrast zwischen alter und jüngerer Stadt sofort ins Auge sticht. Der Flusslauf der Talfer markiert dabei die Grenze.

Wer die Stadt besucht, entdeckt sehr schnell die zahlreichen Eigenheiten, die aus der Begegnung zwischen zentraleuropäischem und dem mediterranen Raum entstehen. Entdecke die kunsthistorisch-kulturellen Schätze Bozens: Kirchen, Denkmäler, historische Straßen, Gassen und Plätze, Museen und Schlösser.

Unten sehen Sie die Öffnungszeiten aller Touristenattraktionen in Bozen. Der historisch-künstlerische Rundgang und der Cityguide sind im Informationsbüro erhältlich.

Im Laufe eines einzigen Jahrzehntes sind in Bozen zahlreiche Museen entstanden, die ein unschätzbares Kulturvermögen aufbewahren, neu ordnen und nun allen Interessierten zugänglich machen. Ein Vermögen, das Jahrhundertelang im Schatten der Geschichte geblieben ist. Neben Ötzi, dem Mann aus dem Eis des Similaun, widmen sich weitere Museen auch der Natur der Alpenregion, den heimischen Sitten und Bräuchen, der religiösen Kulte und der modernen und zeitgenössischen Kunst.

Die Museen von Bozen arbeiten seit Jahren zusammen und organisieren gemeinsame Initiativen, darunter die längs bekannte und beliebte "Lange Nacht der Museen" im November.

In der unmittelbaren Umgebung von Bozen sind außerdem weitere interessante Museen einen Besuch wert.

Archäologie Museum Südtirol

In diesem Museum ist Ötzi, der berühmte Mann aus dem Eis zu besichtigen. Neben der 5300 Jahre alten Mumie und ihrer originalen Bekleidung und Ausrüstung gibt die Ausstellung Einblick in das Leben der Kupferzeit, die Forschungsgeschichte, kriminalistische Untersuchungen und kulturelle Phänomene rund um den Mann aus dem Eis.

Wechselnde Sonderausstellungen beleuchten ergänzende Themen zur Südtiroler Archäologie.

Info: T. +39 0471 320100
https://www.iceman.it/de/

Stadtmuseum

Seit dem 2011 stellt das Bozner Stadtmuseum einen Teil seiner Sammlungen in sechs Räumen im ersten Stock und im Turm aus. Das Stadtmuseum Bozen wurde 2003 wegen Anpassungsarbeiten im bestehenden Gebäude und der Aussicht auf eine Erweiterung, welche die Sammlungen aufgewertet hätte, geschlossen. Die notgedrungen eingeschränkte Eröffnung ist vorübergehend und provisorisch. Durch ihre Gestaltung weist die Ausstellung ganz bewusst darauf hin, dass es sich hier um einen ersten Schritt handelt, hinter dem der feste Wille steht, das Stadtmuseum der Stadt vollständig zurückzugeben. Wissenschaftliche Klarheit verbindet sich mit den suggestiven Eindrücken der einzelnen Ausstellungsstücke. Es werden rund 200 Werke (8. bis 20. Jahrhundert) gezeigt: Stuckarbeiten, Fresko-Fragmente, Holzaltäre und -statuen, Ölbilder, Goldschmiedearbeiten, Öfen und Ofenkacheln, Trachten, Graphik.

Eintritt frei.

Sparkassenstraße 14
Info: T. +39 0471 997960

Naturmuseum Südtirol

Eine Dauerausstellung über die biologische und geologische Entwicklung und den Lebensraum des Landes durch Rekonstruktionen, multimediale und interaktive Stationen, die die wichtigsten Entstehungsmomente und Besonderheiten des Gebietes direkt vermitteln. Interessant die Darstellung der Entstehung der Dolomiten – Weltnaturerbe - aus dem Ozean.

Info: T. +39 0471 412964
www.museonatura.it

Museion

Das ist das Bozner Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, aber auch ein internationales Forschungsatelier, dessen Ziel es ist, vorübergehende Ausstellungen mit der eigenen Kollektion zu verbinden. Sehenswert auch die Architektur des Gebäudes, die durch zwei sich perspektivisch in das Gesamtbild einordnende gebogene Brücken über die Talfer die Altstadt mit der neuen Stadt verbindet. Ein offenes Haus: Die Museion Passage Passage, Piazza, Podium oder öffentlicher Raum: Das Erdgeschoss des Museion ist ein Treffpunkt und ein Informationszentrum für zeitgenössische Kultur in Bozen. Dort finden Podiumsdiskussionen und Symposien statt, Buchvorstellungen, Weinverkostungen und vieles andere mehr. Auch dank der Unterstützung durch die Gemeinde Bozen steht die Museion Passage für kulturelle Veranstaltungen im weitesten Sinn gratis zur Verfügung.

Info: T. +39 0471 223411
www.museion.it

Merkantilmuseum

Sitz des Museums ist der Merkantilpalast, ehemals Sitz des im Jahre 1635 von Claudia de' Medici eingerichteten Merkantilmagistrates. Das Museum zeugt vom jahrhundertelangen blühenden Handelsleben der Stadt, unter anderem durch den prunkvollen Ehrensaal, das Sitzungszimmer, das Kanzlerzimmer mit all ihren Originaleinrichtungen, die Dokumentensammlung, die Stoffmusterkollektionen, Münzen, Bilder und Teppiche. Sehenswert weiterhin der Innenhof, der auch von der Laubengasse aus erreichbar ist (Eingang neben dem Geschäft der Südtiroler Werkstätten).

Info: T. +39 0471 945702

Schulmuseum

Am 28. Februar wird das erneuerte Schulmuseum im Lamplhaus in Rentsch seinen ersten Schultag erleben. Zum Lamplhaus in Rentsch: Der ehemalige Ansitz, Gasthof bzw. Schulsitz steht unter Denkmalschutz und wird im Denkmalkataster folgt beschrieben: "Regelmäßiger Renaissancebau mit vier Ecktürmen. Rundbogenportal, Doppelbogenfenster. Im Süden Spitzbogenportal, Im Norden vergitterte Viereckfenster, kurze Freitreppe, Rechtecktür. In der Dachzone Oculi."

Das Schulmuseum wurde als offenes Museum konzipiert und bietet allen Besuchern, vor allem Schülern und Lehrern, die Möglichkeit, die Geschichte in Gedanken zu rekonstruieren. Durch das Lehrmaterial, die Fotografien, die Dokumente, das Mobiliar und die Wandbilder, die ausgestellt sind, können die Besucher die Geschichte der drei Kulturen unseres Landes zurückverfolgen.

Eintritt frei

Info: T. +39 0471 997581-588
Rentscherstr. 51/B
www.gemeinde.bozen.it
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Domschatz

Die Domschatzkammer birgt die umfangreichste Sammlung barocker Kirchenobjekte im gesamten Gebiet: Paramente, Prozessionsfahnen, herrliche Goldschmiededekore auf sakralen Gegenständen. Die Exponate erzählen die Geschichte der Pfarre und der Pfarrgemeinde, zeichnen aber gleichzeitig ein Bild der römisch-katholischen Liturgie.

Info: T. +39 0471 978676

MMM Messner Mountain Museum Firmian

Im herausragenden Museumsprojekt des Bergsteigers Reinhold Messner, nimmt Schloss Sigmundskron sicherlich eine wichtige Rolle ein; Das Herzstück des "Messner Mountain Museum", MMM Firmian auf Schloss Sigmundskron thematisiert auf seinem Parcours über Wege, Treppen, Türme die Auseinandersetzung Mensch-Berg. Kunst, Installationen, Reliquien führen die Besucher über die religiöse Bedeutung der Gipfel als Orientierungshilfe und Brücke zum Jenseits, bis zur Geschichte des Bergsteigens und zum alpinen Tourismus unserer Tage. Der Parcours wird jedes Jahr von einer Sonderausstellung ergänzt.

Info: T. +39 0471 631264

www.messner-mountain-museum.it

Dokumentationsausstellung im Siegesdenkmal

BZ '18-'45. Ein Denkmal, eine Stadt, zwei Diktaturen. Die im Juli 2014 eröffnete Dokumentations-Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte des Bozner Siegesdenkmals. Der Eintritt ist gebührenfrei, sowie die geführten Touren für Schulklassen und Gruppen ab min. 10 Personen (gegen Vormerkung - T.+39 0471 095474)

Info:
Abteilung für Kultur - Stadt Bozen
Laubengasse 30
I-39100 Bozen
Tel. +39 0471 997581 / 997588
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www.comune.bolzano.it/cultura

Semirurali-Ausstellungsparcours

Im Haus wurde ab Mai 2015 ein Ausstellungsparcours eingerichtet, der der Geschichte des Stadtviertels Don Bosco und den Erinnerungen seiner Einwohnerinnen und Einwohner gewidmet ist.

Broschüre herunterladen

Semirurali-Haus
Baristr. 11, Bozen
Info: T. + 39 0471 997581 / 997582
www.gemeinde.bozen.it/kultur
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Stiftung Antonio Dalle Nogare

Die Stiftung Antonio Dalle Nogare wurde zur Förderung zeitgenössischer Kunst gegründet. Sie hat für uns viele Gesichter, ist Formensprache, an der der Wandel der Gesellschaft ablesbar ist, sie ist Instrument des Dialogs zwischen Kunst, Architektur, Innovation und künstlerischer Recherche und ein Mittel, um unterschiedliche Rezipienten in diesen Dialog einzubeziehen.

Das Besuchen der Stiftung ist an den folgenden Tagen und zu den folgenden Zeiten möglich:

Freitag von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr (Führung um 18 Uhr)

Samstag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr (Führung um 11 Uhr)

Von Dienstag bis Donnerstag nach Vereinbarung, mit Voranmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Rafensteiner Weg 19
I-39100 Bozen
Tel. +39 0471 971626
www.fondazioneantoniodallenogare.com
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Cinè Museum

Das Museum widmet sich der Kino- und Fernsehtechnologie und präsentiert Projektionsgeräteaus der Vergangenheit, Videokameras, Schnitt- und Montageanlagen, Fernsehprojektoren, Filme, usw., sowie historische Dokumente, Plakate, Dokumentarfilme und weitere Zeugnisse der lokalen Kinogeschichte. Es organisiert außerdem Filmreihen, Vorträge und didaktische Tätigkeiten, Casting.

www.cinemuseum.eu

Schloss Runkelstein, die Bilderburg

Schloss Runkelstein steht am Eingang des Sarntals im Norden der Stadt. Es wurde 1237 auf einem Felsvorsprung erbaut, später mehrmals erweitert und restauriert. Seine Gemäuer bergen prächtige Fresken mit Szenen aus dem höfischen Leben, erzählen von der Jagd, von Ritterturnieren und vom mittelalterlichen Alltag. Auch fehlt es nicht an literarischen Anspielungen, z.B. jene an die Abenteuer von Tristan und Isolde, jene an König Arthus und den Rittern der Tafelrunde. Beim Freskenzyklus von Schloss Runkelstein handelt es sich um den weltweit umfangreichsten gut erhaltenen profanen Bilderzyklus des Mittelalters.

Info:
St. Anton Weg 15
39100 Bozen
T. 0471 329808

Museum Eccel Kreuzer

Der Bozner Richter, Unternehmer und Kunstsammler Josef Kreuzer schenkte dem Land Südtirol durch sein Testament kurz vor seinem Tod im Jänner 2017 sein Haus unter den Bozner Lauben und die darin enthaltene Sammlung mit über 1.500 Werken von rund 300 Kunstschaffenden aus Südtirol, Tirol und dem Trentino. Im Erdgeschoss befindet sich der Kunstraum Eccel Kreuzer, in dem Kunstausstellungen präsentiert werden.

Info:
Silbergasse 10
39100 Bozen
T. 0471 131621

Zu den Schätzen Bozens gehören die vielen Kirchen und Klöster, die entlang der Hauptstraßen und in den verstecktesten Gassen verstreut sind.

Die Geschichte Bozens wird auch durch die Kreuzgänge, Arkaden und Fresken der verschiedenen architektonischen Stile erzählt, die zur Entwicklung und Schönheit der Stadt beigetragen haben, so dass sie noch heute Touristen und Bozner faszinieren.

Der Dom Maria Himmelfahrt

Das mächtige gotische Bauwerk (Kathedrale der Diözese Bozen-Brixen) ist der Himmelfahrt Marias gewidmet. Sein Kirchturm weist einen 65 m hohen durchbrochenen Turmhelm aus Sandstein auf. Das Projekt stammt von Burghard Engelberg aus Augsburg, verwirklicht wurde es vom schwäbischen Architekten und Bildhauer Hans Lutz von Schussenried (1501-1519).

Auf der Nordseite ist sehenswert ein großes Kreuzigungsbild an der Turmwand, auf der Maria, Johannes und die heilige Barbara unter dem Kreuz stehen. Links davon ist ein kleineres Wandbild von einem veronesischen Wanderkünstler angefügt, das einen Pilger zeigt, weiters das Leitacher Törl, wo nach einem alten Gesetz der Verkauf von Wein gestattet war.

An der Westseite: das romanische Portal mit einem Säulenportal, das nach den Bombardierungen des letzten Weltkrieges wiederhergestellte Radfenster und das links neben der schönen Bronzetür von Defner (Innsbruck) befindliche Fresko (1475), ein Marienbild, von Friedrich Pacher.

Im Inneren: Hallenkirche mit drei Schiffen, eine spätgotische Kanzel aus grauem Sandstein von Hans Lutz von Schussenried, der barocke Altar aus Marmor (1710-1720) von den Veronesern Ranghieri und Allio, das Kreuz (1420), die barocke Gnadenkapelle mit Fresken von Karl Henrici (1771), der marmorne Hochaltar. In der Krypta ist der Erzherzog Rainer von Österreich , der 1853 in Bozen gestorben ist, begraben.

Auf dem Platz vor dem Dom steht das Peter-Mayr-Denkmal, das nach einem Projekt von Georg von Hauberrisser aus München realisiert worden ist. Mayr, Schützenkommandant und Unterstützer der Rebellion gegen die französische Herrschaft, wurde am 20. Februar 1810 von den Franzosen erschossen.

Dominikanerkirche

Die Dominikanerkirche stellt einen der ersten gotischen Gebäudeensembles unseres Landes dar. Sie wurde gemeinsam mit dem angrenzenden Kreuzgang um das Jahr 1270 errichtet. Im Lauf des Zweiten Weltkriegs wurden die weitläufige Klosteranlage und die Kirche stark beschädigt, erst 1960 konnten diese wiedereröffnet werden.

Die Kirche beherbergt einige der wichtigsten Kunstwerke Bozens, Fresken der padovanischen Kunstschule des Giotto aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Besonders erwähnenswert sind jene in der Johanneskapelle, die von verschiedenen Künstlern stammen und zwischen 1330 und 1370 entstanden – das Herzstück der Südtiroler Wandmalerei aus der Giotto-Tradition. Sowohl die Kapelle als auch der Freskenzyklus wurden von der Familie de' Rossi (später von Botsch genannt) gestiftet. Hervorzuheben ist die Szene "der Triumph des Todes" an der Ostwand.

Im malerischen Kreuzgang bestechen die Wandmalereien von Friedrich Pacher (1496). Im späten 15. Jahrhundert erfolgte die Einwölbung des Kreuzgangs. Auch die Spitzbogenöffnungen zum Innenhof wurden damals errichtet. Drei Seiten des Kreuzgangs wurden neu ausgemalt, die Nordseite blieb frei. Es handelt sich dabei in 15 Arkaden um Szenen aus dem Marienleben und aus der Passion Christi.

Franziskanerkirche und -kloster

Kirche, Kreuzgang und Kloster stammen aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Vor dem Hintergrund des lichtdurchfluteten Presbyteriums mit modernen Glasfenstern von Widmoser steht der hölzerne Altarschrein mit Intarsien von Hans Klocker (1500).

Der Altar gehört zu den namhaftesten gotischen Kunstwerken der Bozner Kirchenlandschaft. Links vom Kircheneingang tritt man in den Kreuzgang. Dieser wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts als Bogenfolge mit dreilappigen Aufsätzen angelegt und mit wertvollen Wandmalereien aus der Giotto-Schule verziert (1330-40).

Tipp: die Kapelle des Hl. Erhards, laut Volksglauben vom jungen Franziskus in Begleitung seines Vaters besucht.

Kapuzinerkirche und -kreuzgang

Die Kapuzinerkirche ist dem heiligen Antonius von Padua gewidmet und wurde im Jahr 1600 an jener Stelle errichtet, wo zuvor Schloss Wendelstein der Grafen von Tirol stand.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen der barocke Hauptaltar und der Flügel mit Gemälden des heiligen Franziskus, des heiligen Antonius und des heiligen Andreas, allesamt von Felice Brusasorci (1600).

St. Georg in Weggenstein

Die Kirche wurde gegen Ende des 14. Jahrhunderts von schwäbischen Handwerkern für den Deutschorden errichtet; es handelt sich um einen Bau der reifen Gotik. Vom Nordende der Bindergasse sind es nur wenige Meter bis zur Deutschordenskommende St. Georg in Weggenstein.

Im Inneren sieht man den Altar, die Balustrade und die Kanzel aus rotem Marmor mit weißer Äderung (Rezzato Marmor) vom Brescianer Architekten Andrea Filippini (Ende 1700). Das St. Georgs Hochaltarbild stammt von Martin Knoller (1799).

St. Johann im Dorfe

Die Baugeschichte des Kirchleins St. Johann im Dorfe beginnt um das Jahr 1300. Versteckt zwischen Wohnhäuser, ist der Sakralbau mit Fresken lokaler Maler des 14. Jahrhunderts ausgestattet.

Beachtenswert vor allem die Wandmalerei Christus als Richter in der Mandorla an der Tonnenwölbung und der Zyklus über das Leben des Heiligen Johannes an den Seitenwänden, entstanden zwischen 1330 und 1360.

St. Martin in Kampill

Dank der Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde des Domes und das italienische Touring Club, öffnet das Verkehrsamt der Stadt Bozen ausnahmsweise diese kleine spätromanische Kirche, die im Jahr 1180 eingeweiht wurde. Innerhalb befinden sich wertvolle Fresken der Bozner-Schule vom XV Jahrhundert.

Während der Öffnungszeiten wird das Parkverbot auf der Innsbrucker Straße auf der Seite der Kirche aufgehoben; man empfiehlt die Kirche nicht mit den öffentlichen Verkehrsmittel zu erreichen, da sich in der Innsbrucker Straße kein Fußgängerüberweg befindet.

Das Kirchlein kann man Samstags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr besichtigen, von Anfang Mai bis Ende Oktober.

Abtei Gries

Das älteste Teil des Klosters, des 13. Jahrhundert, wurde von den Grafen Morit Greifenstein in Auftrag gegeben. Am Anfang war das Kloster von den Augustinermönchen bewohnt. Es wurde während der napoleonischen Kriege zerstört und dann in 1807 vom bayerischen Regime säkularisiert. 1845 wurde das Kloster vom Österreichischen Kaiser den Benediktinermönchen von Muri in der Schweiz geschenkt. Die Abteikirche ist St. Augustin gewidmet und erhält wertvolle Fresken Martin Knoller. Während der Öffnungszeiten ist der Eintritt bis zum Innentor erlaubt.

Alte Pfarrkirche Gries

In der Nähe vom Grieser Platz ersteht im alten Friedhof die alte gotische Pfarrkirche, die zwei wichtige Reichtümer bewahrt: einen Kasten-Altar in Holz vom berühmten Michael Pacher (1471-75) betrachtet als Gotisches Meisterwerk und einer der am besten erhaltenen Holzaltäre mit Sarg und Türen der Gegend; und ein romanisches Kruzifix von 1200, vermutlich ausländischer Herkunft.

Die Kirche kann man von Montag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr besichtigen, von Anfang Mai bis Ende Oktober.

St. Magdalena in Prazöll

Selbstverständlich war der Hügel östlich von Bozen, mit sehr günstigem Klima, schon seit längerem bewohnt, wie die Entdeckung von prähistorischen Scherben beweist. Doch aus der Dunkelheit des Mittelalters treten die Ortschaft und der Wein von St. Magdalena erst mit einer Urkunde von 1170 – 1174 ins Licht der Geschichte, wo "Otacher von Berg" dem Brixner Domkapitel Weinberge in "Placedell" (heute Prazöll) schenkt. Man weiß nicht wann genau die umliegenden Weinmacher eine Kirche zu Ehren ihrer Schutzpatronin errichteten; diese wird erstmals 1295 ausdrücklich erwähnt und, von dem, was sich aus dem Mauerwerk ableiten lässt, muss sie nicht viel früher entstanden sein. Der künstlerische Wert der Kirche von St. Magdalena ist von den wertvollen Malereien gegeben, die den gesamten Innenraum bedecken; sie wurden in zwei Phasen, in verschiedenen Perioden, ausgeführt.

Man kann das Kirchlein am Freitag und am Samstag, von 16.00 bis 18.00 Uhr besichtigen, von Anfang Mai bis Ende Oktober.

St. Vigil und Heiliggrabkirche

Die Kirche von St. Vigil unter Weineck am Virgl verwahrt gotische Fresken, die die "Geschichte von Maria" und die "Geschichte von San Vigilio" darstellen. Die Heiliggrabkirche wurde um 1600 gebaut ist im spätbarocken Stil und wurde von den Architekten Pietro und Andrea Delai entworfen. Hier befinden sich künstlerische Fresken und Stuckarbeiten.

Südtirol wimmelt nur so von Schlössern, alten Ansitzen und Burgen. Rechnet man auch die Schlossruinen dazu, gibt es deren an die 400. Ein Großteil davon kann besichtigt werden. Viele verstecken sich in der Landschaft oder stehen auf schwer erreichbaren Felsvorsprüngen. Auch die Stadt Bozen ist reich an Burgen. Sie bilden gewissermaßen die alte Seele der Stadt.

Schloss Runkelstein, die Bilderburg

Das auf einem herrlichen Aussichtsfelsen gelegene Schloss Runkelstein ist bekannt für seine im Alpenraum wichtigsten und besterhalten profanen Fresken. Es wird im Jahre 1237 zum ersten Mal erwähnt, von den Brüdern von Wangen erbaut und anschließend mit Szenen aus dem Leben bei Hofe und interessanten Geschichten aus der Literatur der damaligen Zeit bemalt, wie den Terraverdemalereien von Tristan und Isolde und dem Ritter Garrel im Sommerhaus. Das Schloss ist zu Fuß, mit dem Linienbus oder mit einem kostenlosen Shuttle-Bus vom Waltherplatz aus erreichbar.

Info: T. +39 0471 329808
www.runkelstein.info

Schloss Maretsch

Die von Weinbergen umgebenen mächtigen Schlossmauern liegen dicht an der Altstadt. Das Schloss bietet eine bezaubernde Aussicht auf die Promenaden auf der einen Seite, den Rosengarten auf der anderen Seite und gehört damit zu einem der sehenswertesten Punkte der Stadt.

Es wurde in den achtziger Jahren renoviert und zu einem Kongresszentrum umgebaut, das über einige besonders für prestigereiche Meetings und Tagungen geeignete Säle verfügt. Die Säle und der schöne Laubengang sind mit Renaissance-Fresken geschmückt.

Info: T. +39 0471 976615
www.maretsch.info

Haselburg

Die Haselburg ist heute ein Restaurant und eine beliebte Locarion für Feste und Kulturveranstaltungen. Die Haselburg liegt auf einem Felsvorsprung hoch über dem Bozner Stadtviertel Haslach, erreichbar über eine bequeme Straße. Von der Burg bietet sich ein wunderbarer Ausblick auf das Etschtal, auf die Stadt Bozen und die umliegenden Gebiete wie Jenesien, Ritten, Sarntal. Die Burg beherbergt wertvolle Fresken aus 1500.

Info: T. +39 0471 402130
www.haselburg.it

MMM - Messner Mountains Museum Firmian

Das Schloss wird als eines der Wahrzeichen Südtirols betrachtet. Es liegt an der südwestlichen Stadtgrenze über dem Flusslauf der Etsch. Sein ursprünglicher Name "Formigar" stammt vom Lateinischen "formicaria", in Abwandlung entstand später der Name "FirmianIn der zweiten Hälfte des 15. Jh. wurde sie unter Herzog Siegmund dem Münzreichen von Tirol zu einer der prächtigsten Burgen im Land und trug fortan den Namen "Sigmundskron" (Krone von Sigismund). Heute ist das Schloss Sitz des Bergmuseums von Reinhold Messner - Messner Mountain Museum Firmian.

Info:
Sigmundskronerstr. 53
39100 Bozen
T. 0471 631264

Lauben

Die Laubengasse zählt zu den beliebtesten und meistbesuchten Straßen der Stadt, nicht nur von Touristen. Seit jeher sind die Lauben das Herzstück des Bozner Handels. Jeder Schritt wird zum Shopping-Erlebnis für Einheimische wie für Gäste. Mit ihren eleganten, traditionsreichen und modern ausgestatteten Geschäften und mit den einladenden Schaufenstern sind die Lauben eine Art innerstädtisches Freiluft-Einkaufszentrum geworden – attraktiv aufgrund seines Inhalts genauso wie seiner Form. Die Fassaden mit den charakteristischen Erkern sind besonders sehenswert. Etwas Zeit sollte man sich für die Besichtigung der zwei alten Apotheken "Madonna" und "Schwarzer Adler" (erstere gilt als kleines Museum für Öle, Essenzen, Tinkturen und Tees) sowie für das Geschäftslokal der Südtiroler Werkstätten nehmen.

Dr.-Joseph-Streiter-Gasse

Joseph Streiter, dem die Gasse gewidmet ist, war Dichter, Rechtsgelehrter und Bürgermeister der Stadt Bozen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Streitergasse entspricht dem nördlichen Graben der mittelalterlichen Stadt und verläuft parallel zur Laubengasse. Die Häuser an der rechten Seite gehören zum selben Gebäudekomplex der dahinter gelegenen Lauben. Beachtenswert sind die alten marmornen Fischbänke auf dem früheren Fischmarkt, außerdem die zwei Spitzbögen, der große halbierte Bogen beim Durchgang des "Zallingerturms" und die Nordseite des alten Rathauses (Hausnummer 25).

Bindergasse

Die Bindergasse ist eine der typischsten Straßen der Bozner Altstadt, auch wegen der originellen schmiedeeisernen Schilder der zahlreichen Wirtshäuser und wegen des alteingesessenen Hotels Luna-Mondschein, das die Gasse mit seinem besonderen Flair heute noch prägt.

Am nördlichen Ende befindet sich ein hohes mittelalterliches Gebäude, das 1512 im spätgotischen Stil erbaute "landesfürstliche Amtshaus", ehemaliger Sitz der Verwaltungsämter von Kaiser Maximilian I. Heute befindet sich in diesem Gebäude das Naturmuseum Südtirol.

Silbergasse

Die Silbergasse verläuft parallel zur Laubengasse und entspricht dem südlichen Graben längs der Stadtmauern der alten Stadt. Auf der rechten Seite befindet sich das barocke Merkantilgebäude (1708-1727), Sitz des gleichnamigen Merkantilmuseums. Nicht weit davon entfernt befindet sich das Troilohaus (ca. 1603) mit seinem kleinen polygonalen Turmerker. Ein Durchgang verbindet die Silbergasse mit der Laubengasse (Steinportal mit Wappen). Ein Tipp: Passieren Sie diesen Durchgang, Sie werden den typischen Aufbau eines Laubengebäudes sehen.

Waltherplatz

Er wird auch die "Gute Stube" der Stadt genannt. Errichtet wurde sie erst 1808 auf Geheiß von König Maximilian von Bayern, dessen Namen sie anfangs auch trug. In der Folge wurde der Platz nach dem Erzherzog Johann von Österreich "Johannesplatz" genannt, bis er im Jahre 1901 Walther von der Vogelweide gewidmet wurde, einem der größten deutschsprachigen Dichter des Mittelalters (1170-1230). Nachdem Südtirol zu Italien gekommen war, erhielt der Platz den Namen des italienischen Königs Viktor Emmanuel III, und erst nach dem Zweiten Weltkrieg kam Walther von der Vogelweide wieder zum Zug.

In der Mitte des Platzes thront das ihm gewidmete Denkmal. Es wurde vom Vinschger Bildhauer Heinrich Natter 1889 im neuromanischen Stil aus weißem Laaser Marmor gemeißelt. 1935 verfügten die faschistischen Gemeindebehörden die Versetzung des Denkmals in den etwas abgelegenen Roseggerpark in der Marconistraße. 1985 brachte man es an seinen ursprünglichen Standort zurück.

Mustergasse

Er wird auch die "Gute Stube" der Stadt genannt. Errichtet wurde sie erst 1808 auf Geheiß von König Maximilian von Bayern, dessen Namen sie anfangs auch trug. In der Folge wurde der Platz nach dem Erzherzog Johann von Österreich "Johannesplatz" genannt, bis er im Jahre 1901 Walther von der Vogelweide gewidmet wurde, einem der größten deutschsprachigen Dichter des Mittelalters (1170-1230). Nachdem Südtirol zu Italien gekommen war, erhielt der Platz den Namen des italienischen Königs Viktor Emmanuel III, und erst nach dem Zweiten Weltkrieg kam Walther von der Vogelweide wieder zum Zug.

In der Mitte des Platzes thront das ihm gewidmete Denkmal. Es wurde vom Vinschger Bildhauer Heinrich Natter 1889 im neuromanischen Stil aus weißem Laaser Marmor gemeißelt. 1935 verfügten die faschistischen Gemeindebehörden die Versetzung des Denkmals in den etwas abgelegenen Roseggerpark in der Marconistraße. 1985 brachte man es an seinen ursprünglichen Standort zurück.

Sernesi- und Europa Galerie

Sernesi- und Europa Galerie, zwei renommierte Geschäftspassagen, die auf der einen Seite die Freie Universität Bozen und auf der anderen Seite die Museumstrasse, die zum Archäologie- und Stadtmuseum führt, verbinden.

Waaghaus-Passage

Verschiedene schmale Durchgänge und Passagen verbinden die Lauben mit den parallel laufenden Gassen: Dr. Streiter-Gasse und Silbergasse. Über die Waaggasse erreicht man von den Lauben aus den Kornplatz, wo ehemals der Getreide- und Landwirtschaftsmarkt abgehalten wurde.

Es handelt sich um den wohl ältesten Teil der Stadt; hier standen die von Mainhard II. von Tirol im Jahre 1277 zerstörte Burg der Fürstbischöfe von Trient und die 1785 abgerissene Kirche des Hl. Andreas. Nördlich des Kornplatzes steht eines der malerischsten Gebäude von Bozen, das Waaghaus (1634), bis 1780 Sitz der öffentlichen Waage.

Waaghaus

Ein schönes Gebäude aus dem Jahre 1634 an dem man noch einen Teil der alten Mauern sehen kann. Bis 1780 Sitz der öffentlichen Waage. Am nördlichen Ende des Platzes erinnert eine Gedenktafel an die Andreaskirche (wurde 1785 zerstört). Heute, nach diversen Renovierungsarbeiten, beherbergt das Waaghaus verschiedene Kulturvereine der Stadt, den Sitz der Euregio und das Café Waag

Obstmarkt

Auf diesem farbenprächtigen und lebhaften Platz, Herzstück des Altstadtkerns, findet der Frischmarkt statt. Vor allem Obst und Gemüse werden feilgeboten, täglich mit Ausnahme der Samstagnachmittage, der Sonn- und Feiertage.

Am Eck zur Laubengasse befindet sich der Neptunbrunnen, entworfen von G. Mayr aus Völs. Die mit Muscheln verzierte Bronzestatue wird aufgrund der Form auch "Gabelwirt" genannt. Sie wurde als eine der 100 schönsten Stadtplastiken Italiens gekürt.

An der Ecke zur Museumstraße erinnert eine Marmorinschrift an der neogotischen Fassade an den einstigen "Sonnenwirt" – ein Beherbergungsbetrieb, in dem zwischen 1783 und 1790 illustre Persönlichkeiten wie Goethe, Herder und Kaiser Joseph II. übernachtet haben.

Rathausplatz

Der kleine viereckige Platz ist eingerahmt vom 1907 im neubarocken Stil errichteten Rathaus und von alten Gebäuden mit Stuck-Fassaden im Rokokostil (das Ammonhaus beispielsweise).

Bahnhofsplatz

Die Bahnstrecke zwischen Verona und Bozen wurde Mitte des 19. Jahrhunderts fertiggestellt; das Bahnhofsgebäude stammt aus dem Jahre 1928 und wurde von Angelo Mazzoni mit verschiedenen allegorischen Figuren (Elektrizität, Dampf, Flüsse) von Franz Ehrenhöfer geplant. Der gegenüberliegende Froschbrunnen wurde im Zweiten Weltkrief zerstört und später nach dem Original von 1930 wieder hergestellt.

Bozen besteht aus zahlreichen Stadtteilen, die sehr unterschiedlich sind und sich gerade deshalb perfekt ergänzen und ausgleichen. Von der Altstadt bis zum rationalistischen Teil, vom venezianischen Stil von Quirein San Quirino bis zu den "volkstümlichen" Vierteln, wo die "Semirurali"-Häuser noch sichtbar sind, vom Industriegebiet, Drehscheibe von Unternehmen und jungen Start-ups, bis zu den neuen Firmian-Casanova-Vierteln, die von Weinbergen und Apfelplantagen umgeben sind.

Gries erreicht man über die Talfer-Brücke, von der aus das Siegesdenkmal zu sehen ist, das auf Geheiß des faschistischen Regimes von 1926 bis 1928 nach einem Entwurf von Marcello Piacentini errichtet wurde. Seit 2014 beherbergt es die Ausstellung "BZ '18-'45 - Ein Denkmal, eine Stadt, zwei Diktaturen" und zeichnet die lokalen, nationalen und internationalen Ereignisse und die Geschichte der Stadt in diesem besonderen historischen Moment nach. Auf dem gleichnamigen Platz befindet sich der Samstagsmarkt und der Anfang der "Laubengänge" der Freiheitsstraße, die über Mazziniplatz bis zum Grieser Platz führt und in dem sich verschiedene Geschäfte von ausgezeichnetem Niveau und Bars für leckere Aperitifs befinden.

Auf dem Grieser Platz können Sie die Benediktiner Abtei Muri-Gries und die St. Augustin-Stiftskirche bewundern, wo 1845 die Benediktiner aus dem schweizerischen Muri das bereits bestehende Augustinerkloster übernahmen. Die Kirche ist ein tadelloses Beispiel des Barockstils, innen mit Fresken von Martin Knoller verziert. Der Bergfried der ehemaligen Festung, heute ein Glockenturm, beherbergt die größte Glocke Südtirols.

Neben dem Platz steht die Alte Pfarrkirche Gries, die Schätze von großem Wert beherbergt: einen hölzernen Kassettenaltar von Michael Pacher aus dem Jahr 1475, ein romanisches Kruzifix von 1200 und einen alten Friedhof.

In der Nähe der Talstation der Seilbahn Jenesien befindet sich ein Juwel moderner Architektur, das Museum für zeitgenössische Kunst der Stiftung Antonio dalle Nogare, das eine Auswahl von Werken aus der Privatsammlung von Dalle Nogare beherbergt und durch temporäre Ausstellungen, Workshops, Performances und vieles mehr belebt wird. Weiter geht es über die Sarntaler Straße zum Schloss Runkelstein, dem illustrierten Herrensitz.

Gries

Ein Dorf innerhalb der Stadt. Das spürt man, wenn man durch die Straßen des Stadtteils Gries schlendert, man fühlt sich wie in einem Alpendorf, jedoch mit mediterranen Zügen. In der Tat ist es nicht selten, dass man auf Palmen, Agaven und Kaktusfeigen trifft.

1925 nach Bozen eingemeindet, war Gries Kurort und Urlaubsort vieler berühmter Persönlichkeiten der österreichisch-ungarischen Zeit, die in den eleganten Hotels und Villen, umgeben von Parks, Gärten und Weinbergen, untergebracht waren.

Gries erreicht man über die Talfer-Brücke, von der aus das Siegesdenkmal zu sehen ist, das auf Geheiß des faschistischen Regimes von 1926 bis 1928 nach einem Entwurf von Marcello Piacentini errichtet wurde. Seit 2014 beherbergt es die Ausstellung "BZ '18-'45 - Ein Denkmal, eine Stadt, zwei Diktaturen" und zeichnet die lokalen, nationalen und internationalen Ereignisse und die Geschichte der Stadt in diesem besonderen historischen Moment nach. Auf dem gleichnamigen Platz befindet sich der Samstagsmarkt und der Anfang der "Laubengänge" der Freiheitsstraße, die über Mazziniplatz bis zum Grieser Platz führt und in dem sich verschiedene Geschäfte von ausgezeichnetem Niveau und Bars für leckere Aperitifs befinden.

Auf dem Grieser Platz können Sie die Benediktiner Abtei Muri-Gries und die St. Augustin-Stiftskirche bewundern, wo 1845 die Benediktiner aus dem schweizerischen Muri das bereits bestehende Augustinerkloster übernahmen. Die Kirche ist ein tadelloses Beispiel des Barockstils, innen mit Fresken von Martin Knoller verziert. Der Bergfried der ehemaligen Festung, heute ein Glockenturm, beherbergt die größte Glocke Südtirols.

Neben dem Platz steht die Alte Pfarrkirche Gries, die Schätze von großem Wert beherbergt: einen hölzernen Kassettenaltar von Michael Pacher aus dem Jahr 1475, ein romanisches Kruzifix von 1200 und einen alten Friedhof.

In der Nähe der Talstation der Seilbahn Jenesien befindet sich ein Juwel moderner Architektur, das Museum für zeitgenössische Kunst der Stiftung Antonio dalle Nogare, das eine Auswahl von Werken aus der Privatsammlung von Dalle Nogare beherbergt und durch temporäre Ausstellungen, Workshops, Performances und vieles mehr belebt wird. Weiter geht es über die Sarntaler Straße zum Schloss Runkelstein, dem illustrierten Herrensitz.

St. Magdalena und Rentsch in Bozen

Das Gebiet ist bekannt für seine exzellente Weinproduktion und bildet mit seinen gleichmäßig angelegten Rebanlagen einen wunderbaren Blickfang. Hier wird vor allem die Vernatschtraube angebaut, aus der vorwiegend der bekannte St. Magdalener gemacht wird.

Der rubinrote Wein ist gleichzeitig auch der Namensgeber des Hügels. Einen Besuch wert ist das dem Hl. Lorenz gewidmete Kirchlein (1180 erstmals genannt, später umgebaut, runde Apsis und Kirchturm aus dem Jahre 1712), das Schulmuseum und das St. Magdalena Kirchlein, welches in schönster Panoramalage auf dem Hügel thront und wertvolle, gut erhaltene Fresken des „Trecento“ enthält. Besichtigung auf Anfrage.

Europa-Neustift und Don Bosco

In Richtung Süden unterwegs entlang der Eisackpromenade stößt man auf diesen Stadtteil, der sich zwischen Naturstränden, gepflegten Grünanlagen und dem Semirurali-Park im Stadtteil Don Bosco befindet. Hier überraschen die mittelalterlichen archäologischen Ausgrabungen von Maria in der Au und das Amphitheater, in dem u.a. die Saison des Bolzano Festival Bozen eröffnet wird. Nur wenige Schritte entfernt, in der Bari Straße 11, befindet sich das letzte Semirurali-Häuschen, heute ein Museum, das die Geschichte dieses alten Arbeiterviertels aus den 1930er Jahren erzählt. Architektur-Liebhaber sollten sich den Besuch des Wohnviertels Casanova nicht entgehen lassen, denn die neue städtische Süderweiterung, umgeben von Weinbergen und Schloss Firmian, beherbergt 3.500 Bewohner*innen und ist ein international vielbeachtetes Beispiel für ökologische Architektur.

Oberau-Haslach

Bewegt man sich dagegen auf Promenaden und Radwegen auf der linken Seite des Eisacks, erreicht man den Stadtteil Oberau-Haslach, für seine Haselburg bekannt. Sie ist über einen luftigen Waldspaziergang erreichbar und offenbart am Ziel eine grüne Oase mit einem Panorama-Restaurant in mittelalterlichen Gemäuern.

Manlio Longon und Giannantonio Manci

Manlio Longon (Padua 20. Dezember 1911 – Bozen 31. Dezember 1944), der Verwaltungsdirektor der in der Bozner Industrie gelegenen „Società Anonima Italiana per il Magnesio e Leghe di Magnesio”, stand dem Nationalen Befreiungskomitee (CLN) der Stadt vor, einer Geheimorganisation, die in Südtirol den Kampf zur Befreiung vom Nazismus organisieren sollte. Longon, der im CNL die Aktionspartei (Partito d’Azione) vertrat, wurde am 15. Dezember 1944 an seinem Arbeitsplatz verhaftet und zwei Wochen später – nach der Gefangennahme und Verhören in diesem Gebäude – in der Zelle 2 getötet. Die Gedenktafel wurde im Jahr 1945, mit Zustimmung der Alliierten, vom Standortkommando angebracht. Manlio Longon sind in Bozen auch die Straße, die vom Siegesplatz in die Diazstraße führt, und eine Volksschule in der Roenstraße gewidmet. Die Gedenktafel darunter erinnert an Giannantonio Manci (Trient 14. Dezember 1901 – Bozen 6. Juli 1944), den CLN-Anführer im Trentino. Er wurde am 28. Juni 1944 im unteren Sarcatal im Trentino im Rahmen einer Operation der Bozner Gestapo inhaftiert, mit der der Trentiner Widerstand gebrochen wurde. Der Graf Manci wurde zuerst in Trient und dann in Bozen in diesem Gebäude gefangen gesetzt. Im Laufe eines Verhörs soll er sich aus einem Fenster im dritten Stock (dem Sitz der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes) gestürzt haben, um seine Gefährten nicht zu verraten. Die Gedenktafel wurde von der Kommandantur des 4. Alpenkorps im Jahr 1993 angebracht. Manci und Longon sind Träger der goldenen Tapferkeitsmedaille.

Das Lager

Das Polizei-Durchgangslager Bozen befand sich in der Reschenstraße (Nr. 80), am Rand des Semirurali-Arbeiterviertels. Es war vom Sommer 1944 bis zum 3. Mai 1945 in Betrieb. In diesen wenigen Monaten wurden hier Tausende von Zivilisten registriert. Die meisten Personen wurden aus politischen Gründen inhaftiert, viele aber auch als Sippenhäftlinge oder aus rassischen Gründen (Juden, Sinti und Roma). Die deportierten Männer, Frauen und Kinder, die aus der gesamten Operationszone Alpenvorland, aber auch aus anderen nord- und mittelitalienischen Regionen kamen, wurden mit einer fortlaufenden Häftlingsnummer und einem Dreieck in der je nach Kategorie festgesetzten Farbe versehen. Die genaue Anzahl der ins Bozner NS-Lager deportierten Personen ist nicht bekannt. Urkunden und Zeugenaussagen sprechen von 11.000 Eintragungen. Vom Bozner NS-Lager ist original einzig die Außenmauer erhalten, die im Jahr 2003 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Das ehemalige Lagergelände ist in Privatbesitz. Seit den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts erheben sich hier nicht mehr die Holz-Stein-Baracken des Lagers, sondern ein Wohnblock.

Heute beherbergt die Passage der Erinnerung ein Freilichtmuseum, das die Geschichte des Lagers erzählt.  Hinter den Glasscheiben einer neuen Installation erscheinen abwechselnd die Namen der 11.000 Deportierten, die die Lager durchliefen.

Virgltunnel: die Zwangsarbeit

Die ins Bozner NS-Lager deportierten Personen waren zur Arbeit verpflichtet. Der Virgltunnel ist eine der vielen Arbeitsstätten. Dieser Tunnel ist zur Symbolstätte erwählt worden, weil hier vom Winter 1944 bis zum Frühjahr 1945 Hunderte von zur Zwangsarbeit verurteilten LagerinsassInnen beschäftigt waren. Im Herbst 1944 waren die Maschinen der Industria Meccanica Italiana (IMI), die Kugellager zu Kriegszwecken erzeugte, von Ferrara hier in den Virgltunnel verlegt worden. An dieser Stätte wird symbolisch an die Zwangsarbeit erinnert, zu der die ins Bozner Lager deportierten Frauen und Männer auch in den vielen anderen, über Südtiroler Gebiet verstreuten Lagern verpflichtet waren.

Das Gleis in der Pacinottistraße: die Transporte

Zu den Hauptaufgaben des Bozner Lagers gehörte es, Tausende von italienischen Zivilisten in die nördlich der Alpen gelegenen Lager weiter zu befördern. Den gleichen Zweck verfolgten in Italien andere Durchgangslager, zu denen außer Bozen auch die in Fossoli di Carpi (Modena), Borgo San Dalmazzo (Cuneo) und Triest gehörten, das auch als Vernichtungslager fungierte. Den Zeugenaussagen können wir entnehmen, dass viele der 13 Transporte, mit denen Männer und Frauen aus dem Bozner Lager in die nördlich der Alpen gelegenen NS-Lager befördert wurden, vom Gleis in der Pacinottistraße ausgingen. Der erste Transport ging am 5. August 1944 ab, der letzte am 22. März 1945. Ziele dieser 13 Transporte waren: Mauthausen (5 Transporte), Flossenbürg (3), Dachau (2) und Auschwitz (1)

Die Erinnerung an das Lager: die Kirche zum hl. Pius X

Neben der Kirche zum hl. Pius X., die auf die Reschen- und die Piacenzastraße geht, erheben sich drei Denkmäler, die zu verschiedenen Zeiten zum Gedenken an das Bozner Lager errichtet worden sind. Angesichts dieser Monumente, die heute ohne eigentlichen Zusammenhang zu den Stätten und Geschehnissen stehen, an die sie erinnern, wird deutlich, dass derartige Denkmäler mit der Geschichte verflochten werden müssen, um verstanden zu werden. Das erste Denkmal befindet sich an der der Piacenzastraße zugewandten Kirchenseite. Es handelt sich um eine der Märtyrerkönigin Maria gewidmete Kapelle. Sie ist im Jahr 1955 auf Initiative des Geistlichen Daniele Longhi aufgestellt worden, des ehemaligen Kaplans der Industriezone, der im Dezember 1944 als CLN-Mitglied verhaftet und ins Bozner Lager deportiert worden war. In der Reschenstraße sind auf der Wiese vor der Kirche ein Gedenkstein und ein Standbild errichtet worden. Das nach einem Entwurf von Guido Pelizzari aus Bozen im Jahr 1965 ausgeführte Porphyrdenkmal war vom Komitee für die Feiern zum 20. Jahrestag des Widerstands ausgewählt und auf einem breiten Sockel auf einem Beet vor dem Wohnkomplex Reschenstraße Nr. 80 aufgestellt worden. Unter der noch lesbaren Inschrift hatte sich ein nicht sehr präziser Plan des Lagers befunden, auf einem kleinen Rhombus aus Beton die Jahreszahlen „1945-1965”. Im Jahr 1985 wurde dieses Denkmal abgeändert: Der Lagerplan wurde ausgemeißelt und durch eine Widmung der Stadt Bozen anlässlich des 40. Jahrestags der Befreiung ersetzt. Der Betonrhombus wurde entfernt, die Jahreszahlen „1943-1945” wurden in die Spitze des Denkmals eingemeißelt. Bei dieser Gelegenheit wurde das Denkmal auf die Rasenfläche vor der Kirche zum hl. Pius X. verlegt. Das Standbild daneben ist – als Ergänzung zum Denkmal – hier im Jahr 1985 aufgestellt worden. Es besteht aus einer männlichen und einer weiblichen Figur, die sich bei der Hand halten und ihren Schmerz zum Himmel schreien. Das Werk wurde vom Bozner Bildhauer Claudio Trevi geschaffen.

Gedenktafel für Josef Mayr-Nusser

Die Stadt Bozen hat 2010 an Josef Mayr-Nusser mit dieser Gedenktafel erinnert, die einen seiner zahlreichen Appelle wiedergibt und zugleich an die rückwärtig gelegene Straße verweist, die seinen Namen trägt. Josef Mayr- Nusser (Bozen, 27. Dezember 1910 – Erlangen, 24. Februar 1945) rückte 1934 zum Leiter der Katholischen Jugend im deutschsprachigen Anteil der Diözese Trient auf, zu der Bozen seinerzeit gehörte. Er war auch Mitglied des 1939 im Untergrund begründeten antifaschistischen und antinazionalsozialistischen „Andreas-Hofer-Bundes“. Der Bund setzte sich v. a. für die sogenannten „Dableiber“ ein, also jene deutsch- und ladinischsprachigen Südtiroler, die es vorzogen, in Südtirol zu verbleiben und sich der gewaltsamen Italienisierung zu widersetzen, als wie die Bevölkerungsmehrheit in das Deutsche Reich auszuwandern. Während des NS-Besatzungszeit der Operationszone Alpenvorland waren gerade die „Dableiber“ besonderen Repressionsmaßnahmen ausgesetzt. Als Josef Mayr-Nusser 1944 zur SS einberufen wurde, verweigerte er – nach erfolgter Ausbildung – in der Kaserne Konitz (Westpreußen, heutiges Polen) aus Gewissensgründen den obligaten Führereid. Infolge der Aburteilung wegen Hochverrats wurde Josef Mayr-Nusser in das Konzentrationslager Dachau deportiert, doch starb er während des Transports in einem Viehwaggon aufgrund von Unterernährung in der Nähe von Erlangen. 1958 konnten die sterblichen Überreste nach Lichtenstern am Ritten überbracht und in der St. Josefskapelle beigesetzt werden. Derzeit läuft ein von der Kurie angestrengtes Seligsprechungsverfahren.

Themenweg: https://www.josef-mayr-nusser.it/themenweg/

Siegesdenkmal

Im Februar 1926 beschloss die faschistische Regierung Cesare Battisti, Damiano Chiesa und Fabio Filzi ein Denkmal zu errichten. Diese Männer kämpften als italienischsprachige Angehörige des Habsburgerreiches während des Ersten Weltkrieges als Freiwillige auf der Seite Italiens. Gefangen genommen und wegen Hochverrates zum Tode verurteilt, galten sie als Märtyrer des italienischen Irredentismus. Das Denkmal, von Marcello Piacentini entworfen, wurde an der Stelle errichtet, an der 1917 mit dem Bau eines Monumentes zu Ehren der gefallenen Kaiserjäger begonnen worden war. 1928 wurde das Denkmal von König Vittorio Emanuele III., der schon zwei Jahre vorher den Grundstein gelegt hatte, feierlich enthüllt. Das Siegesdenkmal, einem römischen Triumpfbogen nachempfunden, steht auf 14 Säulen in der Form faschistischer Liktorenbündel und wird von einem Relief, Werk des Bildhauers Arturo Dazzi, abgeschlossen, auf welchem die Siegesgöttin Viktoria dargestellt ist. Darunter steht die Inschrift „Hic patriae fines siste signa. Hinc ceteros excoluimus lingua legibus artibus.“ (Hier sind die Grenzen des Vaterlandes, setze die Zeichen. Von hier aus lehrten wir den anderen Sprache, Gesetze und Künste). Im Inneren des Denkmals steht ein von Libero Andreotti gemeißelter Altar mit dem auferstandenen Christus, entlang der Seitenwände stehen die Büsten von Battisti, Filzi und Chiesa, Werke des Mailänder Bildhauers Adolfo Wildt. Unter dem Denkmal gibt es eine Krypta mit einem Wandfresco des venezianischen Malers Guido Cadorin. Dargestellt sind zwei weibliche Figuren: die „Hüterin der Geschichte“ und die „Wächterin des Sieges“.

Wohnanlage in der Armando-Diaz-Straße

<p>Im Februar 1926 beschloss die faschistische Regierung Cesare Battisti, Damiano Chiesa und Fabio Filzi ein Denkmal zu errichten. Diese M&auml;nner k&auml;mpften als italienischsprachige Angeh&ouml;rige des Habsburgerreiches w&auml;hrend des Ersten Weltkrieges als Freiwillige auf der Seite Italiens. Gefangen genommen und wegen Hochverrates zum Tode verurteilt, galten sie als M&auml;rtyrer des italienischen Irredentismus. Das Denkmal, von Marcello Piacentini entworfen, wurde an der Stelle errichtet, an der 1917 mit dem Bau eines Monumentes zu Ehren der gefallenen Kaiserj&auml;ger begonnen worden war. 1928 wurde das Denkmal von K&ouml;nig Vittorio Emanuele III., der schon zwei Jahre vorher den Grundstein gelegt hatte, feierlich enth&uuml;llt. Das Siegesdenkmal, einem r&ouml;mischen Triumpfbogen nachempfunden, steht auf 14 S&auml;ulen in der Form faschistischer Liktorenb&uuml;ndel und wird von einem Relief, Werk des Bildhauers Arturo Dazzi, abgeschlossen, auf welchem die Siegesg&ouml;ttin Viktoria dargestellt ist. Darunter steht die Inschrift &bdquo;Hic patriae fines siste signa. Hinc ceteros excoluimus lingua legibus artibus.&ldquo; (Hier sind die Grenzen des Vaterlandes, setze die Zeichen. Von hier aus lehrten wir den anderen Sprache, Gesetze und K&uuml;nste). Im Inneren des Denkmals steht ein von Libero Andreotti gemei&szlig;elter Altar mit dem auferstandenen Christus, entlang der Seitenw&auml;nde stehen die B&uuml;sten von Battisti, Filzi und Chiesa, Werke des Mail&auml;nder Bildhauers Adolfo Wildt. Unter dem Denkmal gibt es eine Krypta mit einem Wandfresco des venezianischen Malers Guido Cadorin. Dargestellt sind zwei weibliche Figuren: die &bdquo;H&uuml;terin der Geschichte&ldquo; und die &bdquo;W&auml;chterin des Sieges&ldquo;.</p>

Siehe auch