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Eine Verbindungslinie quer durch Italien: Das Verkehrsamt der Stadt Bozen hat im Rahmen einer besonderen Initiative ihre Beziehungen zur Stadt Salerno in Kampanien ausgebaut. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Verbundenheit mit der eigenen Heimat (wo auch immer diese liegen mag) und die Aufwertung der Exzellenzen eines Standorts, natürlich auch der Stadt Bozen.

Mehrere Klassen des Wissenschaftlichen Lyzeums Francesco Saveri in Salerno haben im Rahmen einer strukturierten Zusammenarbeit mit der Gruppe Iovine aus Baronissi an eigenen Lehrveranstaltungen teilgenommen, die unter anderem vom Verkehrsamt der Stadt Bozen organisiert wurden – ein Brückenschlag, für den sich Präsident Roland Buratti mit der Unterstützung des Rotary Club mit großer Begeisterung engagiert hat. „Dies ist eine großartige Gelegenheit, um jungen Menschen unser Knowhow zu vermitteln,“ so Buratti. „Wenn wir den Blick für Standorte in ganz Italien öffnen, profitiert davon das gesamte System, und wir legen das Fundament für eine enge Zusammenarbeit. Die Jugendlichen zeigen großes Interesse an Möglichkeiten und Methoden, um ihr Heimatgebiet attraktiver zu gestalten. Mit aller Wahrscheinlichkeit werden wir einige Schulklassen aus Salerno nach Bozen holen, damit sie unsere Stadt kennenlernen. Ihre Neugier haben wir bereits geweckt.“

ZWEI LEHRREICHE STUNDEN MIT BURATTI UND AGOSTI

In den vergangenen Tagen etwa haben vier Oberschulklassen zwei Stunden lang fasziniert den Vorträgen von Roland Buratti und der Direktorin des Verkehrsamtes der Stadt Bozen, Roberta Agosti, gelauscht. „Wir haben unser Amt sowie die Grundpfeiler des Bozner Fremdenverkehrskonzepts vorgestellt und dabei unser kulturelles Erbe und unseren besonderen Status als Weinstadt hervorgehoben.“

ZU BESUCH IN DEN DOLOMITEN

Das Treffen in Salerno war keine Einzelaktion, sondern Teil einer Reihe von Veranstaltungen, die auf Wissensvermittlung und die Steigerung der Attraktivität des Standorts Bozen ausgerichtet sind. „Auf diese ersten zwei Stunden soll eine Bildungsreise nach Südtirol folgen,“ fährt Agosti fort. „Bei dieser Gelegenheit werden Kontakte geknüpft, anhand derer die Leidenschaft für ein Gebiet wirksam eingesetzt und gleichzeitig innovative Berufsbilder entwickelt werden sollen. Salerno ist außerdem eine sehr schöne Stadt mit Bergen in Meeresnähe und großartigen Möglichkeiten: So bietet sie etwa ausgezeichnete Entwicklungschancen für den Radtourismus – einen Sektor, der bei uns stetig an Bedeutung gewinnt. Die SchülerInnen aus Salerno haben außerdem Vorträgen von Angelo Carrillo (dem Vorsitzenden des Slow Food Convivium Südtirol) zur nachhaltigen Ernährung, von Paul Zandanel (IDM), Valentina Cramerotti (Bolzanism) und Markus Lobis (Kyklos) beigewohnt. „Der Leiter der Südtiroler Bergrettung, Giorgio Gajer, hat sich zudem bereit erklärt, unsere jungen Gäste während ihres Besuchs in Südtirol bei der Erkundung der Dolomiten zu begleiten,“ so Agosti weiter. „Auch dies ist ein wertvoller und wichtiger Beitrag.“

 

AUSBAU DER ZUSAMMENARBEIT MIT ITALIENISCHEN STÄDTEN

Salerno ist lediglich der bisher letzte Schritt einer groß angelegten Aktion, die das Verkehrsamt der Stadt Bozen in ganz Italien Schritt für Schritt umsetzt. In Parma, Ancona und Mailand wurden bereits Kontakte geknüpft und gemeinsame Initiativen gestartet. In Kürze steht außerdem eine wichtige Präsentation des Sommerprogramms im Königlichen Palast von Caserta an. Kurz gesagt: Mit unseren Veranstaltungen rund um Bozen erreichen wir ein zunehmend breites Publikum.