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Zwei Wege zum Wein-Glück

Stammgäste der Bozner Weinkost erzählen von ihrem Genussmoment

„Es ist das Strahlen in den Augen der Winzer, wenn sie von ihrem Produkt erzählen – das macht die Bozner Weinkost für mich zu einem ganz besonderen Erlebnis“, sagt Paola Pasini. Sie gehört zu den treuen Besucherinnen der Veranstaltung, die alljährlich auf Schloss Maretsch den Bozner Frühling einläutet. Der direkte Kontakt zu rund 40 Produzenten, das historische Ambiente und die hohe Qualität der lokalen Weine werden auch die Ausgabe 2026 einzigartig machen.

Ihre Leidenschaft für den Wein hat Pasini erst allmählich entwickelt: „Sie ist mit dem Qualitätsschub, den der Wein in unserem Land in den vergangenen Jahrzehnten gemacht hat, mitgewachsen.“ Als sie jung war, spielte Wein für sie und ihre Bekannten keine Rolle. „Erst durch Degustationen, bei denen ich die feinen Aromen und Besonderheiten der verschiedenen Weine kennengelernt habe, sind Neugier und Lust am qualitätsvollen Konsum gewachsen.“ Die besondere Beziehung des Weinbauers zu seinem Produkt, das er hegt und pflegt wie ein Kind, komme bei der Weinkost durch den direkten Austausch mit den Produzenten zum Ausdruck.

Ganz anders verlief der Weg von Klaus Bradlwarter: Ihm wurde die Liebe zum Rebensaft bereits in die Wiege gelegt. „Am elterlichen Weinhof in Gries war das Leben vom landwirtschaftlichen Rhythmus geprägt. Ich habe Obst- und Weinbau von klein auf kennen und lieben gelernt“, erinnert sich Bradlwarter, der ebenfalls zu den treuen Stammgästen der Bozner Weinkost zählt. Zwar schlug er beruflich einen anderen Weg ein, doch die Freude am Wein hat er nie verloren – wovon auch eine private Sammlung besonders edler Tropfen im Haus Bradlwarter zeugt.

Für den Kenner ist die Weinkost eine Gelegenheit, aus rund 280 Etiketten zu wählen und den aktuellen Jahrgang zu erkunden. Für die Produzenten hingegen ist die Traditionsveranstaltung ein Schaufenster mit unbezahlbarer Außenwirkung. „Viele der Produzenten kenne ich persönlich, und ich schätze an der Veranstaltung, dass sie vor allem jenes Publikum anzieht, das wirklich am Thema Wein interessiert ist“, schildert Bradlwarter. Das spiegelt sich auch im Rahmenprogramm wider, das von Wine- und Genuss-Seminaren über geführte Weinwanderungen bis hin zu Dine & Wine unter Einbindung zahlreicher Bozner Gastbetriebe reicht.

Und so wird auch der Besuch der Weinkost 2026 für Pasini und Bradlwarter ein erster Höhepunkt im Bozner Weinjahr sein: „Ein Moment, bei dem man sich bewusst Zeit nimmt, sich mit einem unserer interessantesten Qualitätsprodukte auseinanderzusetzen!“

Bildtext: Sie stoßen auf eine genussvolle Weinkost 2026 an: Paola Pasini und Klaus Bradlwarter zählen zu den Stammgästen des Bozner Verkostungs-Highlights, das alljährlich auf Schloss Maretsch stattfindet.